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Ostfalia zeichnet Lehrende für innovative Hochschullehre auf Augenhöhe aus 

Pressemitteilung , , Zentrum für erfolgreiches Lehren und Lernen (ZeLL) , Von: David Mache

Am Tag der Lehre gab es viele Auszeichnungen und regen Austausch über aktuelle Lehr- und Lernkonzepte.

Ostfalia-Lehrpreis 2026 (von links): Preisträgerin Lea Eileen Brauner (Beste Lehrveranstaltung), Ostfalia-Vizepräsident Prof. Dr. Thomas Benda, Preisträgerin Kyra Jantzen (Beste Lehre), Festrednerin Prof. Dr. Claudia Schäfle von der TH Rosenheim. Foto: Philipp Ziebart/Ostfalia
Ostfalia-Lehrpreis 2026 (von links): Preisträgerin Lea Eileen Brauner (Beste Lehrveranstaltung), Ostfalia-Vizepräsident Prof. Dr. Thomas Benda, Preisträgerin Kyra Jantzen (Beste Lehre), Festrednerin Prof. Dr. Claudia Schäfle von der TH Rosenheim. Foto: Philipp Ziebart/Ostfalia
Ostfalia-Vizepräsident Prof. Dr. Thomas Benda übergibt die Landeszertifikate Hochschulbildung Niedersachsen an Sabine Nebendahl (links) und Prof. Michaela Huhn. Foto: Philipp Ziebart/Ostfalia
Ostfalia-Vizepräsident Prof. Dr. Thomas Benda übergibt die Landeszertifikate Hochschulbildung Niedersachsen an Sabine Nebendahl (links) und Prof. Michaela Huhn. Foto: Philipp Ziebart/Ostfalia

Für ihr besonderes Engagement in der Lehre hat die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Lea Eileen Brauner und Kyra Jantzen mit dem Ostfalia-Lehrpreis 2026 ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielten Prof. Dr. Michaela Huhn und Sabine Nebendahl das Landeszertifikat Hochschullehre Niedersachsen. Die Auszeichnungen wurden am 3. Juni 2026 anlässlich des „Tags der Lehre“ am Campus Wolfsburg verliehen.

Der Tag der Lehre wird einmal jährlich an einem der vier Standorte der Ostfalia ausgerichtet und bietet Lehrenden die Möglichkeit, sich über innovative Lehr- und Lernkonzepte auszutauschen. Im Mittelpunkt standen sogenannte Scale-up-Räume („Student-Centered Active Learning Environment with Upside-down Pedagogies“), die Möglichkeiten für aktivierende und studierendenzentrierte Lehrformate eröffnen. Lehrende und Studierende können an allen Ostfalia-Standorten auf mehrere dieser modern ausgestatteten, speziell für aktives und kooperatives Lernen konzipierten Räume zurückgreifen. Statt klassischer Reihenbestuhlung arbeiten die Studierenden in kleinen Gruppen an runden oder polygonalen Tischen, die jeweils mit Bildschirmen und digitalen Präsentationsmöglichkeiten ausgestattet sind. Lehrende können Inhalte zentral steuern, Arbeitsergebnisse einzelner Gruppen auf allen Displays sichtbar machen und Diskussionen zwischen den Teams fördern. 

„Studierende bringen heute ganz andere Erwartungen, andere Lernbiografien und andere Kommunikationsgewohnheiten mit als frühere Generationen. Sie wünschen sich Lernangebote, die zeitlich und methodisch anpassbar sind. Sie erwarten schnellere Rückmeldungen und mehr Beteiligungsmöglichkeiten. Und sie wollen verstehen, warum das Gelernte bedeutsam ist – für die Praxis, für gesellschaftliche Herausforderungen und für ihre eigene Zukunft,“ erläutert Prof. Dr. Thomas Benda, Vizepräsident für Lehre und Weiterbildung der Ostfalia. Er betont: „Gute Lehre ist kein Nebenschauplatz unserer Hochschule, sondern ihr Kern. Veranstaltungen wie der Tag der Lehre machen sichtbar, mit wie viel Kreativität, Engagement und Professionalität unsere Lehrenden Lernräume gestalten und weiterentwickeln.“

Preise für „Beste Lehrveranstaltung“ und „Beste Lehre“

Der Lehrpreis in der Kategorie „Beste Lehrveranstaltung“ ging an Lea Eileen Brauner aus der Fakultät Informatik für ihre Lehrveranstaltung „Diskrete Mathematik“. Die Jury würdigte insbesondere die klare didaktische Struktur, die anschauliche Vermittlung komplexer Inhalte sowie das besondere Engagement für den Lernerfolg der Studierenden. Durch die Verknüpfung theoretischer Inhalte mit praxisnahen Anwendungen und die aktive Unterstützung der Studierenden schaffe sie ein motivierendes Lernumfeld.

In der Kategorie „Beste Lehre“ wurde Kyra Jantzen aus der Fakultät Gesundheitswesen ausgezeichnet. Die Jury hob hervor, dass sie ein co-konstruktives Lernumfeld schafft, in dem Studierende aktiv an Lernprozessen mitwirken können. Durch ihre authentische Lehrpersönlichkeit und die enge Verbindung zwischen fachlichen Inhalten und professioneller Haltung unterstütze sie die intrinsische Motivation ihrer Studierenden in besonderer Weise.

Landeszertifikate für kontinuierliche Weiterbildung

Neben den Lehrpreisen wurden auch zwei Landeszertifikate Hochschullehre Niedersachsen vergeben. Diese gingen an Prof. Dr. Michaela Huhn aus der Fakultät Informatik sowie an Sabine Nebendahl aus der Fakultät Gesundheitswesen. Mit den Zertifikaten werden Lehrende ausgezeichnet, die sich über mehrere Jahre intensiv hochschuldidaktisch weiterqualifiziert und ihre Lehrkompetenz systematisch weiterentwickelt haben.

Ein fachlicher Höhepunkt des Tages war die Keynote von Prof. Dr. Claudia Schäfle von der Technischen Hochschule Rosenheim. Unter dem Titel „Lernen und Lehren in Scale-up-Räumen“ stellte sie Konzepte und Forschungsergebnisse zu aktivierenden Lernumgebungen vor. Am Nachmittag konnten die Teilnehmenden bei Campusrundgängen und einem Workshop verschiedene innovative Lernräume am Campus Wolfsburg kennenlernen und selbst erproben.

Der Ostfalia Lehrpreis

Der Ostfalia Lehrpreis wird seit 2017 an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften vergeben. Er ist mit jeweils 5.000 Euro für dienstliche Zwecke dotiert. Die Vergabe erfolgt in einem zweistufigen Verfahren: Zunächst nominieren Studierende Lehrveranstaltungen und Lehrende, die sie besonders überzeugen. Aus den Vorschlägen wählt anschließend eine Jury die Preisträgerinnen und Preisträger aus.Der Lehrpreis-Jury 2026 gehörten an:

  • Prof. Dr. Marco Brey (Fakultät Verkehr-Sport-Tourismus-Medien, Lehrpreisträger 2025),
  • Prof. Dr. Ilka Benner (Fakultät Gesundheitswesen),
  • Nadine Krause (Fakultät Elektro- und Informationstechnik),
  • die Studierenden Claudia Gabriele Silvia Henning und Noah Nunekpeku
  • sowie Prof. Dr. Thomas Benda (Vizepräsident für Lehre und Weiterbildung).

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