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Fahrzeugkonzepte für kreislauffähige Niedriggeschwindigkeitsfahrzeuge für die urbane Ver- und Entsorgung (FaNK)

Die wachsenden urbanen Mobilitäts- und Logistikbedarfe stoßen zunehmend an ökologische und wirtschaftliche Grenzen, während die dafür benötigten Fahrzeuge selbst einen hohen Ressourcenbedarf verursachen. Kreislaufwirtschaftliche, lebenszyklusorientierte Konzepte bieten hier Potentiale für ressourcenschonende Lösungen. Vor diesem Hintergrund rücken innovative, kreislauffähige Fahrzeugkonzepte und neue Lösungen für den Personen- und Materialtransport in den Fokus und hierbei speziell elektrische, kompakte Niedriggeschwindigkeitsfahrzeuge, die modular und teilautonom einsetzbar sind und sich flexibel an unterschiedliche Anforderungen im Bereich urbaner Versorgung und Entsorgung adaptieren lassen. Bisherige Fahrzeugkonzepte basieren jedoch oft noch auf linearen Wertschöpfungsmustern. Für eine zukunftsfähige städtische Mobilität sind daher neue Designansätze, flexible Nutzungsmöglichkeiten und die Weiterentwicklung von Technologien zur Umsetzung von R-Strategien (u.a. Reuse, Remanufacture, Recycle) notwendig, um Fahrzeuge vollständig in Materialkreisläufe zu integrieren.

Fahrzeugkonzepte für kreislauffähige Niedriggeschwindigkeitsfahrzeuge für die urbane Ver- und Entsorgung in der Kreislaufwirtschaft

Welche Ziele verfolgen die Projektteilnehmer?

Im Projekt FaNK werden daher sowohl die Kreislauffähigkeit von zukünftigen, innovativen Fahrzeugen als auch deren Einsatz in der urbanen Kreislaufwirtschaft adressiert. Im Fokus steht die Entwicklung und Erprobung von Konzepten für digital-innovative, kreislauffähige Niedriggeschwindigkeitsfahrzeuge auch mit automatisiertem Fahrmodus, die speziell für den Materialtransport in urbanen Versorgungs- und Entsorgungskreisläufen ausgelegt sind. Im Mittelpunkt stehen dabei Maßnahmen zur Steigerung der Ressourceneffizienz, Förderung der Nutzung von Sekundärmaterialien sowie Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, die darauf ausgelegt sind, mögliche ökonomische Vorteile einer Kreislaufwirtschaft zu erfassen. Das Vorhaben ist als Verbundvorhaben der TU Braunschweig und der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften konzipiert, deren Forschungsarbeiten in einem gemeinsamen Konzept und Demonstrator als Gesamtprojektergebnis zusammengeführt werden.

Gefördert wird das Projekt über den Zeitraum vom 1. November 2026 bis zum 30. April 2029 durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Niedersachsen.

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Projektleitung