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Werkstoffentwicklung mit Pilz-Myzel und Faserabfällen tierischen Ursprungs (WEPIMYCE)

Wer ist am Forschungsprojekt WEPIMYCE beteiligt?

In diesem Forschungsprojekt arbeiten das Institut für Recycling (IFR) und das Institut für Biotechnologie und Umweltforschung (IBU) der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften gemeinsam mit den Kooperationspartnern Firma Heller-Leder GmbH & Co. KG, Firma MycoLutions GmbH und als weitere Akteure 3N Kompetenzzentrum Niedersachsen Nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie e.V., Grüne Werkstatt Wendland e.V., destinature Dorf Hitzacker c/o Werkhaus Design + Produktion GmbH und Curious Community Labs e.V. an einer neuen Werkstoffentwicklung aus Pilz-Myzel und Leder.

Gefördert wird das Projekt über den Zeitraum vom 1. Juli 2026 bis zum 30. Juni 2028 durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Niedersachsen.

Was verbirgt sich hinter dem Projekt?

Natürliche Rohstoffe, insbesondere Lederabfälle, die als Produktionsreste in der industriellen Verarbeitung anfallen, werden als Rohstoff weitergenutzt und zusammen mit Myzel, dem Wurzelwerk von Pilzen, als neuer technischer Verbundwerkstoff eingesetzt. Der vormals ungenutzte Abfallstoff Leder wird vom losen Schüttgut in einen festen Werkstoff überführt und erfährt durch dessen vielseitige Nutzung eine erhebliche stoffliche Aufwertung (Upcycling). Außerdem ist die dreidimensionale Formbarkeit zur gewünschten Produktgeometrie flexibel möglich. Der Schwerpunkt dieser praxisnahen Forschung liegt dabei auf dem neuen Verbundmaterial als Konstruktions- und Leichtbauwerkstoff. Für die Produktion des Werkstoffs wird die Kultivierung definierter Pilzspezies hinsichtlich Kultivierungsparameter, Substratbeimengung, Kombination mit weiteren Additiven und Verbundkomponenten optimiert.

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