EWAZ-Transfer
Transferprojekt zum Energie- und Wasserspeicher Harz
Das Projekt EWAZ-Transfer entwickelt Konzepte für die Nutzung bestehender Infrastrukturen im Westharz zur Schaffung neuer Pumpspeicherkapazitäten. Durch die intelligente Verbindung von Talsperren und ehemaligen bergbaulichen Hohlräumen sollen regenerative Energien gespeichert und gleichzeitig wasserwirtschaftliche Funktionen wie Trinkwasserversorgung, Hochwasserschutz und Niedrigwasseraufhöhung unterstützt werden. Das INBW untersucht gemeinsam mit der Leibniz Universität Hannover die damit verbundenen Umweltrisiken und trägt zur nachhaltigen Umsetzung der Kombi-Kraftwerke bei.
Projektlaufzeit: 01.09.2025 - 31.08.2027
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Klaus Röttcher
Projektmanagerin: M.Sc. Jasmina Bock
Finanziell gefördert durch die Zukunftsregionen Südniedersachsen und Südostniedersachsen aus Mitteln der Europäischen Regionalförderung (EFRE) und der Kofinanzierungsanteil wird im Wesentlichen durch die beteiligten Industriepartner erbracht
Das Verbundprojekt wird von der Technischen Universität Clausthal geleitet und vereint fünf Hochschulen und fünf Partnerunternehmen aus der Wasser- und Energiewirtschaft.
Praxispartner
- TU Clausthal (externer Link, öffnet neues Fenster)
- TU Braunschweig (externer Link, öffnet neues Fenster)
- Leibniz Universität Hannover (externer Link, öffnet neues Fenster)
- Georg-August-Universität Göttingen (externer Link, öffnet neues Fenster)
- Harzwasserwerke GmbH (externer Link, öffnet neues Fenster)
- Uniper SE (externer Link, öffnet neues Fenster)
- Harz Energie GmbH & Co. KG (externer Link, öffnet neues Fenster)
- VGH Versicherungen (externer Link, öffnet neues Fenster)
- Öffentliche Versicherung Braunschweig (externer Link, öffnet neues Fenster)
Hintergrund und Projektfokus
Die Energiewende und der fortschreitende Klimawandel stellen neue Anforderungen an die Energie- und Wasserinfrastruktur. Der zunehmende Anteil erneuerbarer Energien erfordert flexible Speichermöglichkeiten, während gleichzeitig häufiger auftretende Wetterextreme die regionale Wasserwirtschaft vor neue Herausforderungen stellen. Insbesondere der Umgang mit Hochwasserereignissen, längeren Trockenperioden und der Sicherung der Wasserversorgung gewinnt dabei an Bedeutung.
Das Projekt EWAZ-Transfer setzt an dieser Schnittstelle von Energie- und Wasserwirtschaft an und untersucht die Entwicklung sogenannter Kombi-Kraftwerke im Westharz. Dabei sollen bestehende Talsperren und ehemalige bergbauliche Hohlräume miteinander verbunden und für die Schaffung zusätzlicher Pumpspeicherkapazitäten genutzt werden. Durch die Mehrfachnutzung vorhandener Infrastrukturen können regenerative Energien gespeichert und gleichzeitig wasserwirtschaftliche Funktionen wie Trinkwasserversorgung, Hochwasserschutz und Niedrigwasseraufhöhung unterstützt werden.
Ein zentraler Fokus des Projektes liegt auf der Untersuchung der mit den geplanten Pumpspeicherlösungen verbundenen Umweltrisiken. Hierzu analysiert das INBW gemeinsam mit der Leibniz Universität Hannover mögliche Auswirkungen auf die Umwelt und entwickelt Grundlagen für eine nachhaltige Umsetzung der Kombi-Kraftwerke. Ziel ist es, innovative Lösungsansätze für eine zukunftsfähige Verbindung von Energie- und Wassermanagement zu schaffen und dabei Eingriffe in bestehende Naturräume möglichst gering zu halten.
Informationen zum Vorgänger-Projekt „Energie und Wasserspeicher Harz (EWAZ)“ finden sie hier (externer Link, öffnet neues Fenster).
Neues aus dem Projekt
Ansprechpartner
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Prof. Dr.-Ing. Klaus Röttcher
Gebäude I, Raum I 08, Suderburg
Professor für
• Hydromechanik
• Angewandte Hydrologie
• Stauanlagen und Wasserkraftanlagen
• Flussgebietsmanagement
• Hochwasserrisikomanagement
• Modellierung in der Wasserwirtschaft
• Klimawandel und Umweltauswirkungen
Institutsleitung INBW