KIBrain
KI-gestützte Regionalplattform vernetzt smarte Sensorcluster für eine intelligente, ressourcenschonende Feldbewässerung
Das Projekt KIBrain entwickelt eine regionale Datenplattform zur Optimierung der landwirtschaftlichen Bewässerung. Durch die Zusammenführung relevanter Bewässerungs-, Umwelt- und Betriebsdaten werden Prognosen zum Wasserbedarf ermöglicht, sodass Bewässerungswasser bedarfsgerecht und effizient verteilt werden kann. Ergänzend werden Lösungen zur Überwachung von Bewässerungsnetzen entwickelt, um deren Betrieb zu optimieren. Das INBW bringt seine Expertise in den Bereichen Bewässerung und Wasserwirtschaft ein und unterstützt die praxisnahe Umsetzung.
Projektlaufzeit: 01.01.2025 - 31.12.2027
Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Klaus Röttcher, Prof. Dr. Ina Schiering, Prof. Dr.-Ing. Andreas Ligocki
Projektmanager: B.Sc. Domenik Jentsch
Finanziell gefördert durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH)
Hintergrund und Projektfokus
Der Klimawandel führt zu einer zunehmenden Bedeutung der landwirtschaftlichen Bewässerung und stellt die Wasserwirtschaft vor neue Herausforderungen. Niedersachsen nimmt dabei aufgrund seiner großen bewässerten Flächen eine besondere Rolle ein. Gleichzeitig zeigen Prognosen einen deutlich steigenden Wasserbedarf für die Feldbewässerung, der langfristig nicht allein durch die bisherigen Wasserressourcen gedeckt werden kann. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, vorhandenes Bewässerungswasser effizienter einzusetzen und die Verteilung stärker am tatsächlichen Bedarf auszurichten.
Eine zentrale Herausforderung besteht darin, die Vielzahl an verfügbaren Informationen aus Bewirtschaftung, Wetter, Boden und Bewässerungstechnik nutzbar zu machen. Bisher liegen diese Daten häufig verteilt vor und können nur begrenzt für aktuelle Entscheidungen genutzt werden. KIBrain setzt hier an und untersucht, wie digitale Methoden und künstliche Intelligenz dazu beitragen können, Bewässerungsprozesse gezielter zu steuern und Ressourcen effizienter einzusetzen.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Entwicklung von Lösungen, die den Anforderungen der Praxis entsprechen und gleichzeitig die Datenhoheit der beteiligten Akteure berücksichtigen. Die regionalen Datenstrukturen sollen eine sichere Nutzung vorhandener Informationen ermöglichen und eine Grundlage für bedarfsgerechte Bewässerungsentscheidungen schaffen. Ergänzend werden Ansätze zur Überwachung von Bewässerungsinfrastrukturen betrachtet, um Verluste zu reduzieren und die Effizienz bestehender Systeme weiter zu verbessern.
Ansprechpartner
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Prof. Dr.-Ing. Klaus Röttcher
Gebäude I, Raum I 08, Suderburg
Professor für
• Hydromechanik
• Angewandte Hydrologie
• Stauanlagen und Wasserkraftanlagen
• Flussgebietsmanagement
• Hochwasserrisikomanagement
• Modellierung in der Wasserwirtschaft
• Klimawandel und Umweltauswirkungen
Institutsleitung INBW
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B. Sc. Domenik Jentsch
Gebäude I, Raum I 03, Suderburg
Wissenschaftlicher Mitarbeiter INBW