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WaRedA

Umweltschonender Umgang mit Wasser zur Reduzierung der Abhängigkeiten im Bereich Lebensmittel- und Energieversorgung in der Europäischen Union

WaRedA entwickelt und erprobt innovative Lösungen für einen umweltschonenden und effizienten Umgang mit Wasser. Durch die intelligente Erfassung, Steuerung und Nutzung der verfügbaren Wasserressourcen soll ein Beitrag zur resilienten Lebensmittel- und Energieversorgung in Europa geleistet werden.

Beregnungsversuch im Feld. Foto: Jan Brunhöfer/Ostfalia (2026).
Beregnungsversuch im Feld. Foto: Jan Brunhöfer/Ostfalia (2026)

Projektlaufzeit: 01.04.2026 – 30.06.2028

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Klaus Röttcher

Projektmanager: Dipl.-Ing. Olaf Baalhorn

Finanziell gefördert durch Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) 

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Hintergrund und Projektfokus

Insbesondere in sandgeprägten Agrarregionen Norddeutschlands, aber auch in vergleichbaren Regionen Europas, beispielsweise in West- und Mitteljütland, erhöhen zunehmende Trockenperioden und veränderte Niederschlagsmuster das Risiko von Ertragsausfällen. Gleichzeitig führt die zunehmende Nutzung landwirtschaftlicher Flächen für die Energieproduktion zu einem steigenden Nutzungsdruck auf die verbleibenden Flächen. Ein effizienter und umweltschonender Umgang mit Wasser ist daher entscheidend, um landwirtschaftliche Erträge zu stabilisieren und Abhängigkeiten in der Lebensmittel- und Energieversorgung zu reduzieren.

WaRedA entwickelt und verknüpft hierfür innovative Technologien zu einer integrierten Forschungsinfrastruktur. Low-Cost-Sensoren, die Datenbank AquaBRain, eine autonome Bewässerungsmaschine, Drohnentechnologie und die Suderburger Stauklappe werden weiterentwickelt, um Wasserverfügbarkeit und Wasserbedarf präziser zu erfassen, Bewässerung gezielter zu steuern und Maßnahmen zum Wasserrückhalt in der Fläche zu bewerten. Die gewonnenen Daten ermöglichen eine belastbare Quantifizierung der Wirksamkeit von Wasserrückhaltemaßnahmen und damit deren gezielteren Einsatz im Wassermanagement. Gleichzeitig wird eine Weiterentwicklung der beteiligten Technologien um ein bis zwei Technology Readiness Levels (TRL) angestrebt, um ihre Anwendung in der landwirtschaftlichen Praxis und ihre Übertragbarkeit auf weitere Agrarregionen Europas zu unterstützen.

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. Klaus Röttcher

Gebäude I, Raum I 08, Suderburg

Professor für 

• Hydromechanik

• Angewandte Hydrologie

• Stauanlagen und Wasserkraftanlagen

• Flussgebietsmanagement

• Hochwasserrisikomanagement

• Modellierung in der Wasserwirtschaft

• Klimawandel und Umweltauswirkungen

 

Institutsleitung INBW

Prof. Dr.-Ing. Klaus Röttcher