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Autonome Anwendungsplattform zum mobilen Kleintransport (AMK)

4 Roboter neben einem Ostfalia Sitzsack

I4.0-Anwendungen:

Autonomer Gütertransport, Mobile Robotik, Cloud Technologie

I4.0-Technologien:

Künstliche Intelligenz, Umfeldwahrnehmung, vernetzte Sensoren, 5G-Kommunikation, Cloud-Hybride Algorithmen, autonome Navigation

Funktionsbeschreibung:

Die Autonome Anwendungsplattform zum mobilen Kleintransport (AMK) stellt eine flexible Umgebung bereit, in der unterschiedliche Kleingüter (bis zu 75kg) von bis zu vier autonomen mobilen Robotern transportiert werden kann. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem flexiblen Einsatz für unterschiedliche Aufgaben. Durch die vorhandene Basistechnologie (Sensorik, Planung, Regelung) lassen sich neue Anwendungen ohne großen Aufwand umsetzen.

Mögliche Problemlösung / Prozessoptimierung:

Der Transport von Gütern stellt eine oft eintönige repetitive z.T. auch körperlich fordernde Aufgabe dar, welche von immer weniger Menschen ausgeführt werden möchte. Mithilfe von kleinen Transportrobotern können diese Personen entlastet werden und sich erfüllenderen Aufgaben zuwenden. Durch die Flexibilität des AMKs lassen sich eine Vielzahl von Aufgaben schnell umsetzen. Dies beginnt bei Transportaufgaben von Mahlzeiten in Gesundheitseinrichtungen und erstreckt sich bis hin zum Transport von Schüttgütern auf Baustellen.

Technischer Aufbau:

Das AMK besteht aus vier identisch aufgebauten Roboterplattformen mit omnidirektionalen Bewegungsaktoren und einer max. Zuladung von 75kg. LIDAR und Kamera Sensoren nehmen die Umgebung präzise war. Ein SLAM-basiertes DGPS sorgt für eine Positionierung im Bereich von wenigen Zentimetern im Indoor- wie Outdoor-Bereich. KI-basierte Entscheidungsfindung, Planung und Regelung bringen die Roboter dabei sicher zum Ziel. Unterschiedliche Aufsätze (Schütte, Roboterarm, Kiste, variable Platte) sorgen für Anpassbarkeit an die Arbeitsaufgabe.

Prof. Dr. Sebastian Ohl

Professur für autonome Systeme und autonomes Fahren, Fakultät Elektro- und Informationstechnik

Gebäude A, Raum A201, Wolfenbüttel

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Prof. Dr. Sebastian Ohl