Direkt zum Inhalt


Zwölf Stimmen, zwei Preise: Die Ostfalia beim EU-Kongress in Stettin

Aktuelles , , Fakultät Gesundheitswesen

Zwölf Personen der Fakultät Gesundheitswesen haben den Kongress als Mitgestaltende und Diskutantinnen geprägt 

Internationalisierung, Kultur und Pflegeversorgung – Theorie oder Praxis? Der Europäische Kongress für transkulturelle Gesundheits- und Pflegeversorgung in Szczecin/Stettin (Polen) mit Teilnehmenden aus über 20 Ländern war im Monat der Pflege beides zugleich. Und vor allem: ein Erlebnis.

Zwölf aktive Stimmen aus der Ostfalia

Zwölf Personen unserer Fakultät Gesundheitswesen haben den Kongress als Mitgestaltende und Diskutantinnen geprägt – darunter sechs Studierende, Absolventinnen und Doktorandinnen, die in der Pflege arbeiten, studieren und sich zugleich international vernetzen. Die Beiträge kamen sowohl vor Ort in Stettin als auch online zugeschaltet aus einem Krankenhaus und einer Pflegeschule. Pflegebildung findet ihren Platz eben nicht im Hörsaal allein, sondern in der Begegnung von Menschen über Ländergrenzen hinweg.

Zwei Preise für die Ostfalia

Besonders stolz blicken wir auf gleich zwei Auszeichnungen: für Frau Christina Nkwonkam (Betreuung: Prof. Ludger Batzdorfer) sowie für Frau Carolin Junker und Frau Patricia Schöner (Betreuung: Prof. Maria A. Marchwacka & Susanne Tschappe-Köhler), die ihre Abschlussarbeiten in starken Postervorträgen präsentierten. Die vielfältigen Beiträge von Absolventinnen, Mitarbeitenden und Professor*innen zeigen die Forschungsrelevanz der Fakultät – und ermöglichten eine Vernetzung weit über Deutschland hinaus.

Was die Teilnehmenden mitnehmen

„Ich blicke stolz auf den Kongress zurück. Für mich war es der erste internationale Kongress, auf dem ich einen Beitrag platzieren konnte. Es wurde wieder einmal deutlich: Auch wenn Pflegende in unterschiedlichen Systemen mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Mitteln arbeiten, sprechen sie dennoch eine gemeinsame Sprache und verfolgen gleiche Ziele – bei Menschen aller Altersstufen und Kulturen eine bedarfsgerechte, evidenzbasierte und kultursensible Versorgung sicherzustellen.“

— Adrian Kuhnke 

„For me, this conference was a unique opportunity to connect with international health practices, which greatly enhanced my motivation and confidence as a future healthcare professional.“

— Miraç Yalçınkaya, Erasmus-Studierender

„Dass ich für die Präsentation meiner Abschlussarbeit mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde, war für mich eine besondere Ehre. In meiner Rolle als Teamleitung der Geriatrie im Vinzenzkrankenhaus Hannover hat mich der Kongress zugleich angeregt weiterzudenken: Wie schaffe ich eine Arbeitsatmosphäre, in der sich Mitarbeitende in einem multikulturellen Team zugehörig fühlen und langfristig gebunden werden?“

— Christina Nkwonkam

Statement der Internationalisierungsbeauftragten

„Pflegebildung entsteht nicht im Hörsaal allein. Sie entsteht in der Begegnung – über Systeme, Kulturen und Grenzen hinweg. Und sie lebt davon, dass Menschen sie weitertragen. Über 20 Länder sind vertreten, drei Preise wurden vergeben – zwei davon nehmen wir mit an die Ostfalia. Wie könnte man da nicht stolz sein – auf unsere Studierenden und Absolventinnen, die mutig auf die internationale Bühne treten, und auf meine Fakultätskolleginnen und -kollegen, die sie als starkes Team begleiten.“

— Prof. Dr. Maria A. Marchwacka

Einen Überblick über alle Ostfalia-Beiträge in Stettin finden Sie in unserem Beitrag zum Tag der Pflege (externer Link, öffnet neues Fenster).

Gruppenbild auf dem EU Kongress in Stettin
(unten von rechts:) Miraç Yalçınkaya (Erasmus-Student), Prof. Maria A. Marchwacka (oben v.re.:) Christina Nkwonkam, Prof.Olga Fedortsiv (Medizinische Universität Ternopil/ Ukraine), Adrian Kuhnke, Ass. Prof. Malgorzata Szkup (Medizinische Univeristät Szczecin/ Polen), Edita Kurz