Direkt zum Inhalt


F.R.I.E.D.A

Friedhofs-Roboter-System für Instandhaltung, Erhalt und Digitale Assistenz

Eine Engelstatute auf einem Friedhof.
Quelle: Stadt Wolfenbüttel

In Deutschland existieren rund 32.000 Friedhöfe, die weit mehr als Bestattungsorte sind: Als multifunktionale Grünanlagen erfüllen sie wichtige soziale, kulturelle und sogar ökologische Aufgaben. Die damit verbundene intensive Pflege ist ein Gebot des Respekts gegenüber den Verstorbenen - stellt Kommunen jedoch vor große Herausforderungen durch hohen Personalbedarf und steigende Kosten, die am Ende durch die Bürgerinnen und Bürger sowie insbesondere durch die Grabstellenbesitzer zu tragen sind.
Technisch gesehen bieten Friedhöfe ideale Bedingungen für Automatisierungslösungen: Sie stellen eine „abgeschlossene Systemumgebung“ mit exzellenter Infrastruktur und klar definierten, wiederkehrenden Aufgaben wie z.B. „Bewässern“ oder „Grünflächenpflege“ dar.
Genau an dieser Stelle setzt das geplante Projekt F.R.I.E.D.A. (Friedhofs-Roboter-System für Instandhaltung, Erhalt und Digitale Assistenz) an. Durch den Einsatz autonom agierender Off-Highway Roboterfahrzeuge soll das Friedhofspersonal gezielt entlastet werden, um den Erhalt dieser sensiblen Orte nachhaltig und effizient zu sichern.

Übersicht über die Einsatzgebiete von FRIEDA.

Grundlage für F.R.I.E.D.A.  ist ein ein intelligentes, autonom agierendes Trägerfahrzeug ergänzt durch spezielle, multifunktionale Anbauten oder Anbaugeräte. 

F.R.I.E.D.A. soll folgende Aufgaben übernehmen können: 

- Mähen von Grünbereichen

- Bewässerung von Grünflächen/Einzelpflanzen/Gräbern

- Pflege der Wege

- Transportaufgaben auf dem Friedhofsgelände. 

In Kooperation mit der Stadt Wolfenbüttel (Grünflächenamt) werden im Rahmen eines Potentialprojekts erste Erfahrungen gesammelt. 

Das Projekt wird mit Mitteln in Höhe von 9.335,60 € aus dem Forschungspool der Ostfalia Hochschule unterstützt.