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DAAD-Austauschstudierende besuchten den Ostfalia-Standort Wolfsburg

Aktuelles , , Fakultät Recht

Die Studierenden lernten das Institut für Recycling und die Open Hybrid LabFactory kennen.

Prof. Dr. Max Jurascheck auf einem Gruppenbild mit den DAAD-Studierenden, die ihre selbstgemachten Flaschenöffner in den Händen halten.
Prof. Dr. Max Jurascheck (links) zusammen mit den DAAD-Studierenden

Im Sommersemester reisten Studierende des DAAD-Semesteraustauschprogramms “Implementation of the SDGs – A Comparative Approach in India, Nepal and Germany” gemeinsam mit der Projektkoordinatorin Dr. Ruth Areli García-León nach Wolfsburg. Dort besuchten sie den Campus Wolfsburg der Ostfalia, das Institut für Recycling sowie die Open Hybrid LabFactory (OHLF). Während ihres Aufenthalts nahmen sie an zwei Fachvorträgen sowie zwei Führungen teil.

Die erste Veranstaltung wurde von Dr. Max Jurascheck, Professor für Nachhaltige Produktentwicklung und Materialkreisläufe an der Ostfalia, geleitet. In seinem Vortrag führte Prof. Dr. Jurascheck die Studierenden in die Themen Produktnachhaltigkeit, Ökobilanzierung (Life Cycle Assessment), Ressourceneffizienz und Materialkreisläufe ein und verdeutlichte die zentrale Bedeutung der Kreislaufwirtschaft für eine nachhaltige Entwicklung. Im Anschluss begleitete er die Gruppe in das Recyclinglabor, wo die Studierenden praxisnah Einblicke in das Kunststoffrecycling und das Spritzgießverfahren erhielten. Dabei stellten sie aus recyceltem Kunststoff ihre eigenen Flaschenöffner her.

Anschließend hielt Dr. Dennis Backofen, Professor für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik an der Ostfalia sowie stellvertretender Leiter des Fraunhofer Center of Circular Economy for Mobility (CCEM), einen Vortrag über die Wasserstofftechnologie sowie deren heutige und zukünftige Einsatzmöglichkeiten für eine nachhaltige Entwicklung. Zur Veranschaulichung konnten die Studierenden im Rahmen eines Experiments selbst Wasser mittels Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff aufspalten und so Wasserstoff erzeugen.

Nach dem Vortrag führte Prof. Dr. Backofen die Gruppe durch die Open Hybrid LabFactory (OHLF), einen der führenden Forschungsstandorte Deutschlands und Europas für die Entwicklung nachhaltiger, kreislaufwirtschaftsbasierter Lösungen in der industriellen Fahrzeugproduktion. Dort erhielten die Studierenden Einblicke in modernste Technologien zur automatisierten Demontage und Montage im Automobilbau. Darüber hinaus erläuterte Prof. Dr. Backofen, dass sich die OHLF auf Leichtbau und Kreislaufwirtschaft konzentriert, um eine zukunftsorientierte und nachhaltige Automobilindustrie zu fördern. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung neuer Technologien zur Verringerung des CO₂-Fußabdrucks sowie zur Rückgewinnung strategisch wichtiger Rohstoffe.

Gruppenbild mit sechs Personen vor dem Eingang zur Open Hybrid LabFactory. Die Abgebildeten lächeln in die Kamera.
Die DAAD-Studierenden zusammen mit Prof. Dr. Dennis Backofen und Dr. Ruth Areli García-León (in der Mitte)

Ansprechperson

Dr. Ruth Areli Garcia León M.Sc./M.M.

Mitarbeiterin im Drittmittelprojekt “SDG-Partnerschaften”, Fakultät Recht

Gebäude A, Raum A238, Wolfenbüttel

Sprechzeiten: nach Vereinbarung

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