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Ostfalia-Campus Suderburg: KI Get Together im LeFo

Aktuelles , , Fakultät Handel und Soziale Arbeit , Von: Marie Ruhm

Erfolgreiches Prompting verständlich erklärt: Studierende, Lehrende und Mitarbeitende beschäftigten sich beim zweiten LeFOpen mit Fragen zum Einsatz von KI.

Laura Risse, Laura Fiegenbaum, Thanh Long Dao und Prof. Dr. Björn Hermstein (v.l.n.r.) beim zweiten LeFOpen.
Laura Risse, Laura Fiegenbaum, Thanh Long Dao und Prof. Dr. Björn Hermstein (v.l.n.r.) beim zweiten LeFOpen. Foto: Ruhm/Ostfalia
Studierende, Mitarbeitende aus der Verwaltung und Lehrende im Austausch. (v.l.n.r.) Johannes Lünenschloß, Lena Bartsch, Tatjana Weiße, Regina Müller-Wagner und Nicole Klautke bei der Praxisphase des Workshops in Kleingruppen. Foto: Ruhm/Ostfalia
Studierende, Mitarbeitende aus der Verwaltung und Lehrende im Austausch. (v.l.n.r.) Johannes Lünenschloß, Lena Bartsch, Tatjana Weiße, Regina Müller-Wagner und Nicole Klautke bei der Praxisphase des Workshops in Kleingruppen. Foto: Ruhm/Ostfalia

Wie kann die Künstliche Intelligenz (ChatAI) so gesteuert werden, dass sie möglichst präzise und qualitativ hochwertige Ergebnisse liefert? Mit dieser Frage beschäftigte sich Mitte April das Labor LeFo der Fakultät Handel und Soziale Arbeit bei ihrem zweiten LeFOpen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Björn Hermstein und Laura Risse, wissenschaftliche Mitarbeiterin.

Eine besondere Stärke des Formats lag dabei in der vielfältigen Zusammensetzung der Teilnehmenden: Studierende, Mitarbeitende aus der Verwaltung und Lehrende arbeiteten gemeinsam an Fragestellungen rund um den Einsatz von KI. Dieser interdisziplinäre Austausch ermöglichte unterschiedliche Perspektiven auf die Nutzung von ChatAI und förderte einen besonders praxisnahen und lebendigen Dialog.

Zu Beginn erhielten die Teilnehmenden eine verständliche Einführung in die Arbeitsweise von KI-Systemen. Im Fokus stand dabei die Rolle sogenannter Prompts – also gezielter Eingaben, mit denen Nutzer:innen die Ausgabe der KI beeinflussen. Es wurde deutlich: Nicht nur die inhaltliche Klarheit, sondern auch Struktur, Kontext und Zielsetzung eines Prompts sind entscheidend für die Qualität der generierten Ergebnisse.

Strategien für effektives Prompting

Darüber hinaus zeigte der Workshop verschiedene Strategien auf, mit denen sich KI-Ausgaben weiter optimieren lassen. Dazu gehörten unter anderem das schrittweise Verfeinern von Anfragen, das Definieren konkreter Rollen für die KI, die Vorgabe von Stilrichtungen sowie das Arbeiten mit Beispielen. Ebenso wurden technische Hintergründe und bestehende Grenzen thematisiert, um ein realistisches Verständnis für die Möglichkeiten und Einschränkungen von KI-Anwendungen zu vermitteln.

Erprobungsphase im KI Get Together

In der anschließenden Erprobungsphase konnten die Teilnehmenden das Gelernte direkt anwenden. Mit eigenen oder bereitgestellten Geräten experimentierten sie mit unterschiedlichen Prompt-Varianten und tauschten ihre Erfahrungen aus. Begleitet wurden sie dabei von Laura Fiegenbaum und Thanh Long Dao vom Zentrum für erfolgreiches Lehren und Lernen (ZeLL), die zusätzliche Perspektiven auf kreatives und zielgerichtetes Schreiben mit KI einbrachten.

Prompting wird zur Schlüsselkompetenz

Organisatorin Laura Risse betonte die Relevanz des Themas: „Die Fähigkeit des Promptings gewinnt sowohl im Studium als auch im Berufsleben immer mehr an Bedeutung. Im Rahmen des LeFOpen wurde darüber hinaus durch das gemeinsame, unabhängige Experimentieren über Fachrichtungen und Statusgruppen hinweg das große Potenzial gegenseitigen Lernens deutlich – im Sinne eines ko-konstruktiven Arbeitens."

Prompting verbindet dabei mehrere Zukunftskompetenzen: analytisches Denken, klare Kommunikation und die Fähigkeit, digitale Werkzeuge sinnvoll einzusetzen. Es ermöglicht, komplexe Aufgaben effizient zu lösen, kreative Prozesse zu unterstützen und Informationen gezielt aufzubereiten – Fähigkeiten, die sowohl im Studium als auch in der modernen Arbeitswelt immer stärker gefragt sind.

Über das LeFo an der Fakultät

Das LeFo ist das Labor der Sozialen Arbeit an der Fakultät und bietet eine einzigartige Umgebung für forschendes Lernen, kollegialen Austausch und die praxisnahe Entwicklung sozialpädagogischer Kompetenzen.

Ansprechperson

M. A. und M. Ed. Laura Sophie Risse

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fakultät Handel und Soziale Arbeit

Gebäude G, Raum 16, Suderburg

Lehr-/Lern-Forschungslabor

M. A. und M. Ed. Laura Sophie Risse