Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November zeigt die Ostfalia seit Anfang November die Wanderausstellung „es könnte so schön sein“. Die Ausstellung thematisiert Sexismus und Grenzverletzungen im Alltag und ist nacheinander an allen vier Ostfalia-Standorten zu sehen.
Trennlinie zwischen verletzenden und verbindenden Begegnungen
Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Grenzen, die zwischen einer einvernehmlichen und einer verletzenden Begegnung liegen. Die zentrale Botschaft: Nur die betroffene Person kann beurteilen, ob ihre persönlichen Grenzen verletzt wurden.
„Als Gleichstellungsbüro möchten wir nicht nur Betroffene unterstützen, sondern auch dazu beitragen, dass Sexismus erkannt, hinterfragt und verändert wird“, sagt Julia Weiß vom Gleichstellungsbüro der Ostfalia. „Deshalb zeigen wir die Ausstellung im Rahmen der UN-Kampagne ‚Orange The World‘, der weltweiten Initiative zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen.“ Damit knüpft die Ausstellung zugleich an die vergangene Veranstaltung #wir.verändern im Oktober an.
Anregungen für ein respektvolles Miteinander
Die Ausstellung umfasst acht Roll-ups mit Texten, die unabhängig voneinander gelesen werden können. Diese regen dazu an, das eigene Verhalten zu hinterfragen und darüber nachzudenken, wie ein respektvolles und gleichberechtigtes Miteinander gelingen kann. Genau aus diesem Grund hat das Gleichstellungsbüro die Ausstellung an die Ostfalia geholt. „Besonders überzeugt hat uns an der Ausstellung, dass sie den Blick auf verinnerlichte Denkmuster und alltägliche Verhaltensweisen lenkt“, sagt Regina Schwichtenberg vom Gleichstellungsbüro.
Termine und Standorte
Vom 2. November bis 21. Dezember ist die Ausstellung nacheinander an allen vier Ostfalia-Standorten zu sehen:
- 03.11.-10.11.2026: Campus Wolfenbüttel, Glasgang Salzdahlumer Straße
- 11.11.-17.11.2026: Campus Wolfenbüttel, Hörsaalzentrum Am Exer 11
- 19.11.-27.11.2026: Campus Salzgitter, bistro for u, Gebäude B
- 01.12.-11.12.2026: Campus Wolfsburg, Foyer, Gebäude D
- 15.12.-22.12.2026: Campus Suderburg, Mensa-Foyer, Gebäude E
Hinweis: Auch wenn in der Ausstellung vermieden wurde, explizite Details zu schildern, können die Themen schmerzhafte Erinnerungen hervorrufen. Bitte achte auf dich!
Online-Veranstaltung zu digitaler Gewalt
Ergänzend zur Ausstellung findet am 25. November 2026 von 12 bis 13:30 Uhr die Online-Veranstaltung „Digitale Gewalt: Schutz vor Überwachung, Kontrolle und Belästigung“ statt. In diesem Vortrag zeigt Nathalie Brunneke, freie Trainerin bei „Ein Team gegen digitale Gewalt“, wie digitale Technologien zur Ortung, Überwachung, Kontrolle und Belästigung genutzt werden können. Die Teilnehmenden erfahren, woran sie digitale Gewalt erkennen, und erhalten praktische Tipps, wie sie sich selbst schützen und Betroffene unterstützen können. Für Fragen und gemeinsamen Austausch ist ebenfalls Raum. Vorwissen ist nicht erforderlich.