Die Ostfalia Hochschule hat kürzlich eine Delegation aus dem Bildungsbereich des indischen Bundesstaats Telangana am Campus Wolfenbüttel begrüßt. Die Reisegruppe bestand aus rund 40 Vertreter*innen der Bildungsverwaltung, staatlicher Universitäten und Colleges, darunter insbesondere die Osmania University (externer Link, öffnet neues Fenster), die Jawaharlal Nehru Technological University (externer Link, öffnet neues Fenster)Hyderabad (JNTUH) und die Kakatiya University (externer Link, öffnet neues Fenster). Sie hat neben der Ostfalia weitere deutsche Hochschulen und Universitäten wie die RWTH Aachen und die Universität Göttingen besucht. Begleitet wurde die Gruppe von Zammit & Associates und IndoEuroSync als deutsch-indischen Partnern für Hochschulkooperationen.
Best Practice aus Deutschland für das indische Hochschulsystem
Ziel der Delegationsreise war es, Einblicke in Best Practice in Lehre und Forschung an deutschen Hochschulen zu gewinnen und mögliche Anknüpfungspunkte für das Hochschulsystem von Telangana auszuloten. Der Bundesstaat liegt im südlichen Zentral-Indien, zählt gut 35 Millionen Einwohner*innen und ist in etwa so groß wie die Fläche Bayerns und Niedersachsens zusammen. Hauptstadt und wirtschaftliches Zentrum ist die Millionenmetropole Hyderabad.
Ostfalia prüft Kooperationsmöglichkeiten mit indischen Hochschulen
Prof. Dr. Ina Schiering, Vizepräsidentin für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer, Prof. Dr. Udo Triltsch als Dekan der Fakultät Maschinenbau und Prof. Dr. Lorenz Däubler aus der Fakultät Elektro- und Informationstechnik machten deutlich, wo die Ostfalia Chancen für internationale Hochschulkooperationen sieht. „Wir werden in den nächsten Monaten für unsere Fakultät prüfen, inwieweit aus den ersten Kontakten konkrete Kooperationen entstehen können. Für unsere Ingenieurwissenschaften konnten wir in den vergangenen Jahren immer wieder größere Kohorten von Studierenden aus Indien gewinnen“, sagt Prof. Dr. Udo Triltsch.
Mehr als 1.000 Ostfalia-Studierende kommen aus dem Ausland
Besonders interessiert waren die Gäste an Beispielen für praxisorientierte Lehre. Im Open Mobility Lab, im Labor für Sanitärtechnik sowie den Laboren für Mechatronik und Robotik konnten sie live erleben, wie anwendungsorientierte und interdisziplinäre Lehre in den Fakultäten Maschinenbau und Versorgungstechnik aussieht. Indische Studierende gaben dabei authentische Einblicke in ihren Studienalltag. Etwa zehn Prozent der Ostfalia-Studierenden kommen derzeit aus dem Ausland nach Niedersachsen zum Studium.