Seit sechs Jahren engagiert sich Felix Teubler an der Ostfalia: im AStA, Studierendenparlament, Senat und vielen weiteren Gremien. Neben seinem Masterstudium Kommunikationsmanagement gestaltet er das Leben am Ostfalia-Campus Salzgitter aktiv mit. Im Interview erzählt er, warum er sich von Beginn an aktiv eingebracht hat und was studentisches Engagement bewirken kann.
Mandy Fleer, Ostfalia-Redaktion: Felix, wie war dein Weg bis zum Studium?
Felix: Nach dem Abitur habe ich zunächst Politikwissenschaft in Hannover studiert. Das Studium hat aber nicht zu mir gepasst und ich habe es abgebrochen. Nach einem Bundesfreiwilligendienst und der Corona-Zeit wollte ich noch einmal neu anfangen. Ich habe dann die Ostfalia entdeckt und mich für Medienkommunikation entschieden.
Du hast dich von Anfang an stark an der Hochschule engagiert. Warum?
Felix: In meinem ersten Studium habe ich kaum Anschluss gefunden. Alles war sehr anonym und ich wollte nicht, dass mir das noch einmal passiert. Schon beim Welcome Day habe ich gesehen, wie aktiv das Campusleben ist, und dachte: Da möchte ich dazugehören. Deshalb habe ich einfach jede Möglichkeit genutzt, Menschen kennenzulernen und mich einzubringen.
Wo genau hast du dich bisher engagiert?
Felix: Angefangen hat es im Nachhaltigkeitsreferat des AStA. Später kam das Studierendenparlament, der Fachschaftsrat, der Fakultätsrat und der Senat dazu. Heute bin ich immer noch im AStA aktiv. Über die Jahre ist das zu einem festen Bestandteil meines Studiums geworden.
Was macht dir an diesem Engagement besonders Spaß?
Felix: Zu sehen, dass man wirklich etwas bewegen kann. Wenn wir Veranstaltungen wie die „Night of the Profs“ organisieren und am Ende viele Studierende zusammenkommen, macht das unglaublich viel Spaß. Man merkt, dass die eigene Arbeit das Campusleben bereichert. Das ist ein sehr erfüllendes Gefühl.
Was sind deine Aufgaben im AStA?
Felix: Im Nachhaltigkeitsreferat kümmern wir uns unter anderem darum, dass Veranstaltungen nachhaltig und möglichst barrierearm organisiert werden. Außerdem arbeiten wir an Projekten wie dem Eltern-Kind-Raum oder dem Ruheraum und sind Ansprechpersonen für Studierende.
Was gefällt dir am Studium besonders?
Felix: Im Bachelor waren es vor allem die praxisnahen Projekte wie die Lehrredaktion oder die Lehragentur. Im Master schätze ich besonders den wissenschaftlichen Austausch. Es macht Spaß, gemeinsam mit anderen Studierenden über Forschung zu diskutieren und unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen.
Gibt es etwas, das dich überrascht hat?
Felix: Ich hatte erwartet, dass das Studium vor allem sehr praxisorientiert sein würde. Tatsächlich hat mich überrascht, wie gut sich Praxis und wissenschaftliches Arbeiten ergänzen. Aus beidem kann ich viel für mich mitnehmen.
Was möchtest du Studieninteressierten mitgeben?
Felix: Nutzt die Zeit an der Hochschule und nehmt möglichst viele Angebote wahr. Gerade am Anfang ergeben sich viele Möglichkeiten, neue Menschen kennenzulernen und sich auszuprobieren. Ob im AStA, in einem Verein oder einfach bei Veranstaltungen – Engagement lohnt sich immer. Und wenn es mal schwierig wird: Damit ist man nicht allein. Fast alle haben zwischendurch Selbstzweifel. Wichtig ist, dranzubleiben und sich Unterstützung zu holen.
Du möchtest dich auch an der Ostfalia engagieren? Dann informiere dich hier darüber, welche Möglichkeiten es gibt.