Gremienarbeit, Veranstaltungen planen und eigene Ideen verwirklichen: Bennett Leon Eggerichs studiert Energie- und Gebäudetechnik im Praxisverbund am Ostfalia-Campus Wolfenbüttel und engagiert sich seit fünf Semestern im Allgemeinen Studierendenausschuss, kurz AStA. Seit März 2026 ist er auch im Vorstand aktiv. Im Interview erzählt er von seinem Engagement und wieso es sich lohnt, sich an der Ostfalia einzubringen.
Mandy Fleer, Ostfalia-Redaktion: Bennett, was hat dich motiviert, im AStA mitzumachen?
Bennett: Viele meiner Freund*innen, die ich im Studium kennengelernt habe, waren auch schon im AStA und haben mich dann angeworben. Ich meckere generell ganz gerne, wenn mir etwas nicht gefällt. Irgendwann habe ich mir dann gedacht: Statt immer nur zu meckern, mache ich einfach selbst mit, bringe meine eigenen Ideen ein und versuche, es besser zu machen. Außerdem ist es interessant, etwas von den Gremien mitzubekommen und anderen Studis zu helfen.
Du bist jetzt auch im AStA-Vorstand. Was hat dich daran gereizt?
Bennett: Ich war erst im hochschulweiten Finanzreferat. Als dann ein anderer aus dem Vorstand ausgeschieden ist, habe ich mir gedacht, ich probiere das mal aus. Um nicht nur ein einzelnes Referat zu betreuen, sondern alle ein bisschen zu überblicken, Hilfestellung zu geben und mit meinen bisherigen Erfahrungen die neuen Referent*innen anzuleiten.
Was gefällt dir am meisten daran?
Bennett: Das Miteinander unter den Leuten im AStA. Und die Partys natürlich. Eigene Ideen einbringen zu können, ohne viele Vorgaben, ist auch toll. So können wir auf Veranstaltungswünsche der Studis eingehen und diese so gut es geht umsetzen.
Wer kann alles im AStA mitmachen?
Bennett: Mitmachen kann jede*r. Um mal reinzuschnuppern, kann man immer gerne bei Veranstaltungen als Helfer*in dabei sein oder einfach mal vorbeikommen. Man muss nicht unbedingt ein Amt übernehmen, aber es ist immer ganz cool, weil man dann auch ein eigenes Budget hat, um Ideen auch wirklich umzusetzen.
Wie kann man sich denn für ein Amt wählen lassen?
Bennett: Auf der AStA-Website (externer Link, öffnet neues Fenster) kann man sehen, welche Referate es gibt und welche Aufgaben diese beinhalten. Wenn man ein konkretes Interesse an einem Referat hat, muss man sich für dieses Referat aufstellen lassen und wird dann im Studierendenparlament dafür gewählt oder halt auch nicht.
Wie viel Zeit muss man dafür mitbringen?
Bennett: Das kommt drauf an, wie aktiv man ist und in welchem Referat man aktiv ist. Beispielsweise beim Veranstaltungsreferat, das die ganzen Partys und Veranstaltungen organisiert, sind das schon mehrere Stunden pro Woche. Aber auch da kann man frei entscheiden, wie viel Zeit man investieren möchte.
Gibt es eine Aufwandsentschädigung für das Engagement?
Bennett: Ja, gibt es. Die variiert je nach Referatsgröße. Bei kleinen Referaten sind es 300 Euro pro Semester, bei mittleren 500 Euro und bei großen 800 Euro, wenn man die Mindestanzahl an Stunden geleistet hat. Das sind runtergerechnet dann so 5 Euro pro Stunde, wobei man hier nicht von einem Stundenlohn, sondern einer Aufwandsentschädigung sprechen sollte.
Was waren deine Highlights in der bisherigen Zeit im AStA?
Bennett: Die Erstsemesterpartys und die Kneipentouren. Generell die Ersti-Wochen, die wir organisieren – die sind immer cool!
Was möchtest du anderen Studis mitgeben, die noch überlegen, ob sie sich engagieren wollen?
Bennett: Es ist eine coole Sache und eine super Chance, eigene Ideen einzubringen und umzusetzen. Man macht damit etwas für sich, aber auch für die anderen Studierenden.
Du möchtest dich auch an der Ostfalia engagieren? Dann informiere dich hier darüber, welche Möglichkeiten es gibt.