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AStA, StuPa und Co: Wilhelm Ahrens über sein Engagement im Fachschaftsrat an der Ostfalia

Aktuelles , , Fakultät Informatik , Von: Mandy Fleer

Anlaufstelle auf Augenhöhe: Wilhelm Ahrens erzählt von seinem Engagement im Fachschaftsrat der Fakultät Informatik.

Ostfalia-Student Wilhelm Ahrens
Wilhelm Ahrens engagiert sich seit zwei Jahren im Fachschaftsrat der Fakultät Informatik und hat jetzt auch das Digitalisierungsreferat im AStA übernommen. Foto: privat

Fragen beantworten, Events organisieren und Probleme lösen: Wilhelm Ahrens studiert Informatik im Praxisverbund am Ostfalia-Standort Wolfenbüttel und engagiert sich seit zwei Jahren im Fachschaftsrat der Fakultät Informatik. Zu Beginn des Semesters hat er zudem ein Referat im Allgemeinen Studierendenausschuss (externer Link, öffnet neues Fenster), kurz AStA, übernommen. Im Interview erzählt er von seinem Engagement und was man für ein Amt im Fachschaftsrat mitbringen sollte. 

Mandy Fleer, Ostfalia-Redaktion: Wilhelm, du engagierst dich im Fachschaftsrat. Was genau machst du da?
Wilhelm: Im Fachschaftsrat sind wir für die Studierenden da und helfen bei Fragen und Problemen. Wir haben einmal pro Woche eine Sprechstunde – da kann man einfach zu uns kommen. Außerdem organisieren wir jedes Semester die Game Night. 

Was hat dich damals motiviert, in die Fachschaft einzutreten?
Wilhelm: Ich war schon in der Schule Klassensprecher und später dann für die ganze Schule Schülersprecher. Da habe ich bereits gemerkt, dass Problemlösungen zu koordinieren, Fragen zu beantworten und Events zu organisieren, genau mein Ding ist. Das wollte ich fürs Studium beibehalten.

Wieso hast du dich für den Fachschaftsrat und nicht für den AStA entschieden?
Wilhelm: Mit dem AStA konnte ich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht viel anfangen. Aber den Fachschaftsrat – mit direktem Bezug zu meiner Fakultät – konnte ich mir gut vorstellen. 

Was sollte man mitbringen, um sich im Fachschaftsrat zu engagieren?
Wilhelm: Man sollte auf jeden Fall Interesse daran haben, sich ehrenamtlich zu engagieren und wirklich Bock darauf haben, auch über die wöchentliche Sprechstunde hinaus aktiv hinterher zu sein, was in der Studierendenschaft so los ist, welche Events man planen kann und was man optimieren könnte. Und man sollte kommunikativ sein. 

Also ist das Amt nur was für Extrovertierte?
Wilhelm: Nein, das nicht. Es ist nicht schlimm, wenn man eher introvertiert ist. Dafür sind wir ja sechs Leute im Fachschaftsrat, damit jede*r seinen*ihren Platz findet. Aber es ist schon von Vorteil, wenn man auch mal mit Studierenden ins Gespräch kommt. 

Inzwischen hast du auch ein Referat im AStA übernommen. Wie kam es dazu?
Wilhelm: Ich habe gemerkt, dass ich in meiner Freizeit noch Kapazitäten habe und die gerne für die Hochschule nutzen würde. Deshalb habe ich nachgefragt, ob vielleicht gerade ein Referat frei ist. 

In welchem Referat engagierst du dich jetzt?
Wilhelm: Im Digitalisierungsreferat. Ich kümmere mich zum Beispiel darum, die AStA-Website zu modernisieren und zu aktualisieren.

Wie viel Zeit geht für die Ehrenämter drauf?
Wilhelm: Momentan sind es so sechs bis acht Stunden pro Woche. Das schwankt aber auch, je nachdem, wie viel gerade zu tun ist. Man kann sich vieles selbst einteilen und wenn man mal nicht so viel Zeit hat, ist das auch okay. 

Was sind bisher deine Highlights aus der Zeit im Fachschaftsrat? 
Wilhelm: Die Game Night ist immer ein Highlight. Es ist wirklich cool zu sehen, dass das, was man organisiert hat, an dem Abend alles aufgeht. Dass Leute kommen und Spaß haben. 

Was möchtest du anderen Studis mitgeben, die noch überlegen, ob sie sich engagieren wollen?
Wilhelm: Wenn man überlegt und das Gefühl hat, es passt ins eigene Leben rein, dann einfach machen. Zum Beispiel beim Fachschaftsrat hat man jedes Jahr die Möglichkeit, sich aufstellen zu lassen. Da werden auch immer Leute gesucht – egal, in welcher Fakultät.

Du möchtest dich auch an der Ostfalia engagieren? Dann informiere dich hier darüber, welche Möglichkeiten es gibt.