Direkt zum Inhalt


Wissenschaftskommunikation und Beteiligung

Zukunftspostkarten und weitere partizipative Formate laden dazu ein, eigene Ideen einzubringen, Perspektiven auszutauschen und über mögliche Zukünfte nachzudenken.

Wissenschaft im Dialog

Wie lassen sich komplexe Themen wie Kunststoffkreisläufe so vermitteln, dass Menschen nicht nur Informationen aufnehmen, sondern eigene Fragen und Ideen einbringen können? ZuKUNSToff verbindet Wissenschaftskommunikation mit kreativen und partizipativen Formaten, die Besucher dazu anregen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und über mögliche Zukünfte nachzudenken.

Im Mittelpunkt steht nicht die Vermittlung einer einzigen richtigen Antwort. Vielmehr sollen die Angebote dazu beitragen, Zusammenhänge besser einzuordnen, eigene Vorstellungen zu entwickeln und sich mit anderen über den Umgang mit Kunststoffen und Ressourcen auseinanderzusetzen.

Eigene Ideen einbringen

Im Projekt wurden verschiedene Formate entwickelt, die Besucher auf spielerische Weise zur Beteiligung einladen. Sie eröffnen unterschiedliche Zugänge zu Fragen rund um Nachhaltigkeit, Ressourcennutzung und gesellschaftliche Verantwortung.

Zukunftspostkarten

Die Zukunftspostkarten bieten eine einfache Möglichkeit, eigene Gedanken und Vorstellungen festzuhalten. Besucher können ihre Ideen hinterlassen und damit persönliche Perspektiven auf mögliche Zukünfte einbringen.

Das Format schafft Raum für individuelle Beiträge und macht sichtbar, dass Menschen unterschiedliche Erwartungen, Wünsche und Vorstellungen davon haben, wie die Zukunft gestaltet werden könnte.

Handgeschriebene Zukunftspostkarten hängen an einem Netz über einem Arbeitstisch mit Stiften und weiteren Karten.
Die Zukunftspostkarten laden Besucher*innen dazu ein, eigene Vorstellungen und Wünsche für die Zukunft festzuhalten und unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen (Foto: Julian Knigge, Ostfalia).

Versteigerung der letzten Kohle

Die „Versteigerung der letzten Kohle“ greift Fragen nach Ressourcen und ihrer zukünftigen Nutzung auf. Das spielerische Format regt dazu an, über den Wert begrenzter Ressourcen und mögliche Entscheidungen im Umgang mit ihnen nachzudenken.

Ausstellungsstation „Letzte Kohle“ mit einer Pinnwand, an der handschriftlich ausgefüllte Gebotskarten befestigt sind.
Die „Versteigerung der letzten Kohle“ lädt Besucher*innen dazu ein, den Wert einer begrenzten Ressource zu reflektieren und ihre eigenen Gebote auf Karten festzuhalten (Foto: Alexandra Schautz, phaeno Wolfsburg).

Schatzkammer 2080

Die „Schatzkammer 2080“ eröffnet einen kreativen Zugang zu Vorstellungen einer möglichen Zukunft. Sie regt dazu an, darüber nachzudenken, welche Dinge, Materialien und Werte künftig wichtig sein könnten und was für kommende Generationen bewahrt werden sollte.

Ausstellungsstation „Schatzkammer 2080“ mit beschrifteten Zukunftskarten an einem Netz und mehreren transparenten Schaukästen mit Gegenständen auf einem Tisch.
Die „Schatzkammer 2080“ regt dazu an, über die Zukunft nachzudenken: Welche Dinge, Materialien und Werte sollen für kommende Generationen bewahrt werden? (Foto: Alexandra Schautz, phaeno Wolfsburg)

Beteiligung als Teil der Wissenschaftskommunikation

Die Formate zeigen, wie Wissenschaftskommunikation über die reine Informationsvermittlung hinausgehen kann. Besucher werden eingeladen, eigene Gedanken einzubringen und unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen.

ZuKUNSToff verbindet damit wissenschaftliche Inhalte mit kreativen Zugängen und offenen Fragen. Die Auseinandersetzung mit Kunststoffen wird so auch zu einer Gelegenheit, über Ressourcennutzung, Verantwortung und mögliche gesellschaftliche Entwicklungen ins Gespräch zu kommen.