Das Ökologie-Referat des Allgemeinen Studierendenausschusses, kurz AStA, hat viel zu bieten: Den Campus und das studentische Leben mitgestalten, Erfahrungen für das spätere Berufsleben sammeln und natürlich auch Spaß in der Gemeinschaft. Was das Ökologie-Referat genau macht und wie man dort aktiv werden kann, erzählen die AStA-Referentinnen Frida Wirth und Ricarda Stedron im Interview.
Campus und Hochschulleben mitgestalten
Vera Huber, Ostfalia-Redaktion: Frida, was studierst du und seit wann bist du beim AStA bzw. beim Ökologie-Referat dabei?
Frida: Ich bin aktuell im Masterstudiengang Wasserwirtschaft im globalen Wandel eingeschrieben. Davor habe ich auch am Ostfalia-Campus Suderburg studiert: Bauingenieurwesen im Praxisverbund mit der Ausbildung zur Bauzeichnerin. Im AStA bin ich seit 2022 tätig. Zunächst habe ich den Instagram-Account geführt und anschließend das Öffentlichkeits-Referat übernommen. 2023 war ich parallel für eine Amtsperiode im Fachschaftsrat der Fakultät Bau-Wasser-Boden tätig. Ab dem Wintersemester 24/25 habe ich dann zum Ökologie-Referat gewechselt. Seit diesem Semester unterstützt mich Ricarda bei den Tätigkeiten im Ökologie-Referat.
Ricarda, was hat Dich motiviert, dem Ökologie-Referat beizutreten?
Ricarda: Ich studiere Wasser- und Bodenmanagement/Umweltingenieurwesen an der Ostfalia im 3. Semester. Als ich vor einem Jahr angefangen habe zu studieren, habe ich Frida recht früh über die Aktivitäten des AStA kennengelernt. Dann habe ich mir den Campus-Garten angesehen und fand nicht nur diesen Bereich auf dem Hochschulgelände reizvoll, sondern auch die verschiedenen Projekte. Als gelernte Gärtnerin der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau interessiert mich dieser Bereich sehr und ich konnte bereits vor meinem Beitritt ins Ökologie-Referat einen Pflanzplan für einen Wall erstellen und mit Frida zusammen bepflanzen. Das hohe Mitgestaltungspotential und die gesellige Zusammenarbeit mit anderen Studierenden hat mich im Herbst dazu bewegt, dem Ökologie-Referat beizutreten.
Was sind die wichtigsten Projekte und Ziele des Ökologie-Referats?
Frida: Wir als Referent*innen gestalten primär den Campus-Garten mit. Wir wollen dort einen Ort des Zusammenkommens für Studierende schaffen. Dabei setzen wir gemeinsam Projekte um wie den Bau einer Feuerstelle, eines Weidendoms oder einer Outdoor-Küche. Gemeinsam mit der Hochschule wird der Garten als Permakultur-Garten konzipiert.
Ehrenamtlich Erfahrung für das spätere Berufsleben sammeln
Inwiefern könnt ihr im Studium und für euer späteres Berufsleben von diesen Aktivitäten profitieren bzw. was ist das Wichtigste, was ihr für euch selbst daraus mitnehmen könnt?
Frida: Ich habe ja bereits Bauingenieurwesen studiert und kümmere mich primär um die Bauprojekte. Dabei lerne ich den Bereich der Planung und Bauleitung, was mir für meinen weiteren Weg im Ingenieurbüro gute Praxis-Einblicke gibt.
Ricarda: Wie gesagt, studiere ich Umweltingenieurwesen und habe bereits Bepflanzungen im Campus Garten geplant und durchgeführt. Weitere Angebote im Garten, wie die Permakultur-Seminare der Hochschule, bereichern meinen weiteren beruflichen Werdegang – insbesondere durch die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Themen wie Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Wassermanagement.
Unterstützung durch die Hochschule
Wie unterstützen andere Akteur*innen an der Ostfalia eure Projekte bzw. wie arbeitet ihr zusammen?
Frida: In Planung und Umsetzung arbeiten wir eng mit Yvonne Neuse von den beiden Fakultäten am Campus Suderburg zusammen, die als Permakultur Designerin die Nachhaltigkeit und den Garten als Gesamtsystem im Blick hat und uns zudem ehrenamtlich durch Weiterbildungsangebote und Beratung bei Projekten unterstützt. Finanziell unterstützen uns sowohl der AStA als auch die Fakultät Bau-Wasser-Boden und die Fakultät Handel und Soziale Arbeit. Die Umsetzung der Projekte wird dann mit den Studierenden der Hochschule realisiert, aber auch von einzelnen Mitarbeitenden, Lehrenden und dem Hausdienst erhalten wir viel Unterstützung.
Dein Einstieg beim Ökologie-Referat
Welche Eigenschaften und Kenntnisse sollten Studierende mitbringen, wenn sie im Ökologie-Referat aktiv werden möchten?
Frida: Grundsätzlich sind keine konkreten Voraussetzungen von Nöten. Es geht vielmehr darum, sich kreativ im Garten auszuleben, den Raum zu gestalten und diese Ideen umzusetzen, damit am Ende die gesamte Studierendenschaft einen Gemeinschaftsort bekommt.
Wie sieht der Einstieg für Neueinsteiger*innen aus und an wen sollten sie sich wenden?
Frida: Wer Interesse am Bauen und an Pflanzen, aber auch an sozialen Konzepten hat, kann gerne an unsere Funktions-Mail schreiben: asta-sud-oekologie(at)ostfalia.de (öffnet Ihr E-Mail-Programm) oder über unseren Whatsapp-Broadcast (externer Link, öffnet neues Fenster) in unsere Garten-Gruppe eintreten. Dort informieren wir über anstehende Projekte und können uns austauschen.