Direkt zum Inhalt


WassKli

Wasserspeicher und Betriebsstrategie zur Anpassung an den Klimawandel

Das Projekt WassKli entwickelt praxisnahe Lösungen für eine klimaangepasste und nachhaltige Bewässerung in der Landwirtschaft. Im Fokus stehen die Erschließung alternativer Wasserressourcen, die Nutzung natürlicher und künstlicher Speicher sowie die Entwicklung optimierter Betriebsstrategien für Bewässerungssysteme. Gemeinsam mit landwirtschaftlichen Betrieben, Wasserwirtschaft und Forschung wird ein übertragbares Konzept erarbeitet, das die Wasserverfügbarkeit in Trockenjahren sichert, Grundwasserressourcen schont und die Anpassungsfähigkeit der niedersächsischen Landwirtschaft stärkt.

Der autonome Beregnungsroboter rainbutler bietet eine innovative Alternative zu etablierten Bewässerungssystemen. INBW und rain2soil untersuchen gemeinsam die Effizienz und Gleichmäßigkeit der Wasserverteilung. Mithilfe von mehr als 200 Regenmessern wird die ausgebrachte Wassermenge flächenspezifisch erfasst und bewertet, um die bedarfsgerechte Bewässerung von landwirtschaftlichen Kulturen weiterzuentwickeln. Foto: Marie Ruhm/Ostfalia
Der autonome Beregnungsroboter rainbutler bietet eine innovative Alternative zu etablierten Bewässerungssystemen. INBW und rain2soil untersuchen gemeinsam die Effizienz und Gleichmäßigkeit der Wasserverteilung. Mithilfe von mehr als 200 Regenmessern wird die ausgebrachte Wassermenge flächenspezifisch erfasst und bewertet, um die bedarfsgerechte Bewässerung von landwirtschaftlichen Kulturen weiterzuentwickeln. Foto: Marie Ruhm/Ostfalia

Projektlaufzeit: 08.07.2024 - 30.06.2027

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Klaus Röttcher

Projektmanager: M.Sc. Felix Schmidt

Projektmitarbeiter: B.Eng. Maurice Dedolf 

Finanziell gefördert durch Landwirtschaftliche Produktion und Nachhaltigkeit (EIP Agri) (Europäische Union)

Logo Fördermittelgeber

Hintergrund und Projektfokus

Zunehmende Dürreperioden und der wachsende Bewässerungsbedarf infolge des Klimawandels stellen die niedersächsische Landwirtschaft vor neue Herausforderungen. Besonders in Regionen mit sandigen Böden und begrenzter Wasserverfügbarkeit ist eine zuverlässige Versorgung mit Bewässerungswasser entscheidend, um Erträge und Qualität langfristig zu sichern. Gleichzeitig erfordern neue Anbaukonzepte mit vielfältigeren Kulturen wie Gemüse, Gewürzen oder Kartoffeln eine höhere Flexibilität bei der Wasserversorgung.

Das Projekt untersucht, wie zusätzliche Wasserressourcen durch Speicherlösungen und alternative Quellen wie Drainagewasser, aufbereitetes Wasser oder erhöhte Abflüsse aus Gewässern genutzt werden können. Ziel ist die Entwicklung eines integrierten Bewässerungskonzepts, das Wasserressourcen effizient einsetzt, Grundwasser schont und landwirtschaftliche Betriebe bei der Anpassung an den Klimawandel unterstützt. Die praxisnahe Umsetzung in der Region Lüchow schafft übertragbare Lösungen für zukünftige Bewässerungsstandorte.

Neues aus dem Projekt

Ansprechpartner