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Land & Forst berichtet über das INBW: Forschung für die Bewässerung der Zukunft

Aktuelles , , Fakultät Bau-Wasser-Boden , Von: Marie Ruhm

Land & Forst besuchte das INBW und berichtet über die Forschungsprojekte, die Lösungen für eine effiziente und nachhaltige Bewässerung entwickeln.

(v.l.n.r.) Andrea Borsat (Land & Forst), Felix Schmidt, Jan Brunhöfer und Prof. Dr. Klaus Röttcher (alle drei INBW) sowie Justus Lange (rain2soil/rainbutler). Foto: Marie Ruhm/Ostfalia
(v.l.n.r.) Andrea Borsat (Land & Forst), Felix Schmidt, Jan Brunhöfer und Prof. Dr. Klaus Röttcher (alle drei INBW) sowie Justus Lange (rain2soil/rainbutler). Foto: Marie Ruhm/Ostfalia

Land & Forst berichtet über die Forschungsarbeit des INBW

Wasser wird für die Landwirtschaft zunehmend zu einem begrenzenden Faktor. Klimawandel, längere Trockenperioden und steigende Temperaturen erhöhen den Bewässerungsbedarf, während gleichzeitig die verfügbaren Wasserressourcen unter Druck geraten. Wie Wasser künftig effizienter genutzt und neue Wasserquellen erschlossen werden können, daran arbeitet das Institut für nachhaltige Bewässerung und Wasserwirtschaft im ländlichen Raum (INBW). 

Die Redakteurin Andrea Borsat von Land & Forst (externer Link, öffnet neues Fenster) hat das INBW besucht, um sich vor Ort über aktuelle Forschungsprojekte und innovative Lösungen für die Landwirtschaft zu informieren. Im Fokus standen dabei die Projekte 4DRain und WassKli, mit denen das Forschungsteam gemeinsam mit Praxispartnern untersucht, wie Bewässerung gezielter, effizienter und nachhaltiger gestaltet werden kann.

Effiziente Bewässerung: Forschung zu Beregnungssystemen

Im Projekt 4DRain analysiert das INBW die Wasserverteilung verschiedener Beregnungssysteme – von klassischen Beregnungskanonen über Kreisberegner bis hin zu modernen automatisierten Lösungen wie dem Bewässerungsroboter rainbutler (externer Link, öffnet neues Fenster). Mithilfe von Messsystemen, Bodenfeuchtesensoren, Wetterdaten und Drohnenaufnahmen wird untersucht, wie gleichmäßig Wasser auf landwirtschaftlichen Flächen verteilt wird und welche Faktoren die Effizienz der Bewässerung beeinflussen.

Dabei zeigt sich: Auch etablierte Technologien werden weiterhin eine wichtige Rolle spielen, wenn sie gezielt eingesetzt und digital unterstützt werden. Gleichzeitig werden neue Systeme entwickelt, die Landwirtinnen und Landwirte bei einer bedarfsgerechten Bewässerung unterstützen und Arbeitsaufwand reduzieren können. Die Arbeit an beiden Lösungen ermöglicht einen schrittweisen Umstieg entsprechend den Möglichkeiten für Investitionen.

Neue Wasserquellen für eine klimaangepasste Landwirtschaft

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit des INBW liegt auf der Frage, woher das Wasser für die Landwirtschaft künftig kommen kann. Im Projekt WassKli werden Strategien entwickelt, um Wasser länger in der Landschaft zu halten und zusätzliche Wasserquellen zu erschließen. Dazu gehören unter anderem die Nutzung von Speichern, die Einbindung von Flusswasser sowie die Untersuchung weiterer Wasserquellen wie gereinigtem Abwasser oder Drainagewasser.

Wasser wird künftig ein noch wertvollerer Produktionsfaktor. Deshalb müssen wir jeden verfügbaren Liter möglichst effizient und verantwortungsvoll nutzen. Dabei geht es nicht nur um technische Lösungen, sondern auch darum, neue Wege beim Wassermanagement zu entwickeln und Wasser länger in der Landschaft zu halten“, erklärt Prof. Dr. Klaus Röttcher, Leiter des INBW.

Forschung und Praxis gemeinsam für nachhaltiges Wassermanagement

Der Besuch von Land & Forst (externer Link, öffnet neues Fenster) verdeutlicht die Bedeutung des engen Austauschs zwischen Forschung und landwirtschaftlicher Praxis. Mit seinen Projekten möchte das INBW dazu beitragen, praxistaugliche Lösungen für eine klimaangepasste und nachhaltige Bewässerung zu entwickeln – damit Landwirtschaft auch unter veränderten Bedingungen zukunftsfähig bleibt. Dabei ist es von großer Wichtigkeit die Bevölkerung wie auch die Landwirtinnen und Landwirte mitzunehmen und die komplexen Zusammenhänge verständlich zu erklären. Hier hilft die gute Zusammenarbeit des INBW mit verschiedenen Medien enorm.

Der ausführliche Beitrag von Andrea Borsat ist in Land & Forst (externer Link, öffnet neues Fenster) erschienen. 

Ansprechperson

Prof. Dr.-Ing. Klaus Röttcher

Gebäude I, Raum I 08, Suderburg

Professor für 

• Hydromechanik

• Angewandte Hydrologie

• Stauanlagen und Wasserkraftanlagen

• Flussgebietsmanagement

• Hochwasserrisikomanagement

• Modellierung in der Wasserwirtschaft

• Klimawandel und Umweltauswirkungen

 

Institutsleitung INBW

Prof. Dr.-Ing. Klaus Röttcher