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Ostfalia stellt beim University:Future Festival 2026 ihre Wissensorte vor

Aktuelles , , Von: Britta Radkowsky

Emily Menzel und Andrea Moysén Mason zeigten beim University:Future Festival 2026, wie Wissensorte den Austausch zwischen Hochschule und Gesellschaft fördern.

Emily Menzel und Andrea Moysen Mason
Emily Menzel (links) und Andrea Moysén Mason erläuterten auf dem University:Future Festival 2026 die Vorteile von sogenannten Wissensorten. Foto: Britta Radkowsky/Ostfalia

Wie können Hochschulen Wissen nicht nur erzeugen, sondern auch für die Gesellschaft zugänglich machen? Mit dieser Frage beschäftigten sich Emily Menzel  und Andrea Moysén Mason vom Projekt Transfer und Transformation (TuT) Ende Juni beim University:Future Festival 2026. In ihrer Session “Offenheit gestalten: Wie Wissensorte Transfer lebendig machen” erläuterten sie, wie sogenannte Wissensorte den Austausch zwischen Hochschule und Gesellschaft fördern.

Im Mittelpunkt des Vortrags stand die Idee, dass Wissen besonders wirksam wird, wenn es Menschen dort erreicht, wo sie sich begegnen. Denn: Transfer entstehe nicht allein durch einzelne Projekte, sondern vor allem durch Beziehungen und Netzwerke, so Moysén Mason. “Offenheit braucht eine passende Infrastruktur. Diese stellt die Ostfalia mit ihren Wissensorten zur Verfügung.”

Ziel: Miteinander ins Gespräch kommen

Es gibt den WissensOrt Wolfenbüttel (WOW!) in der Innenstadt, den man sich mit der Stadt Wolfenbüttel teile, den Campus Corner am Campus Wolfenbüttel und das Atelier 2.0 am Campus Wolfsburg. Als physische und soziale Begegnungsräume bieten die Wissensorte Platz für Workshops, Ausstellungen, Vorträge, Reallabore und weitere Beteiligungsformate wie etwa Filmvorführungen oder Startup-Lunches. Ziel sei es laut Moysén Mason, unterschiedliche Zielgruppen – von Studierenden über Familien bis hin zu regionalen Akteur*innen – miteinander ins Gespräch zu bringen. “Und das gelingt sehr gut.”

Herausforderungen wurden klar benannt

Neben den Erfolgen gebe es aber auch Herausforderungen. Die Abstimmung zwischen verschiedenen Partnern, eine gute Kommunikation sowie ausreichende personelle und organisatorische Ressourcen seien entscheidend, um offene Wissensorte dauerhaft erfolgreich zu gestalten, so Menzel. Gleichzeitig zeige die bisherige Resonanz, dass vielfältige Formate und eine enge Zusammenarbeit den Wissenstransfer nachhaltig stärken können.

Über das University:Future Festival

Das University:Future Festival fand unter dem Motto “Under Pressure” vom 22. bis 24. Juni 2026 statt und wurde an sechs Präsenzstandorten (Berlin, Braunschweig, Essen, Graz, Hamburg und Nürnberg) sowie im digitalen Raum ausgerichtet. Zielgruppen sind Hochschulbeschäftigte, Studierende sowie Vertreter*innen aus Forschung, Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Kultur.

Das Projekt Transfer und Transformation (TuT)

Mit dem Projekt “Transfer und Transformation” entwickelt die Ostfalia langfristige Strukturen, um den Wissens- und Innovationstransfer zu stärken. Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft entstehen Formate, die Forschung sichtbar machen und den Austausch fördern.

Ansprechperson

M.A. Andrea Leticia Moysén Mason

Projektmitarbeiterin Transfer und Transformation & BASS, International Relations Office

Raum F010, Wolfenbüttel

M.A. Andrea Leticia Moysén Mason