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Expect! 2026: Ostfalia-Karrieremesse verbreitet Zuversicht und gute Laune

Aktuelles , , Von: Britta Radkowsky

Orientierung, Chancen und offene Gespräche: Die Expect! lockt auch 2026 wieder viele Studierende und Unternehmen an den Ostfalia Campus Wolfenbüttel – Am Exer.

Alexander Kriete, Patrick Trapp und Jasper Haitjema (von links nach rechts) von Team wob-racing
Auf der Suche nach Kommiliton*innen, die mitmachen wollen: Alexander Kriete, Patrick Trapp und Jasper Haitjema (von links nach rechts) von wob-racing. Das studentische Motorsport- und Ingenieursteam der Ostfalia entwickelt ... Foto: Britta Radkowsky/Ostfalia
Rennwagen von Wobracing
... jedes Jahr einen eigenen elektrischen Rennwagen, um an internationalen Formula-Student-Wettbewerben teilzunehmen. Foto: Britta Radkowsky/Ostfalia
Studierende auf der Expect im Gespräch
Auf der Ostfalia-Karrieremesse Expect! ist es ganz einfach für Studierende, mit Unternehmen aus der Region ins Gespräch zu kommen. Foto: Britta Radkowsky/Ostfalia
Expect Anouk von der Osten-Fabeck und Jeanette Bara
Anouk von der Osten-Fabeck (links) und Jeanette Bara, Studentinnen Wirtschaftsrecht im zweiten Semester, suchen Praktikumsplätze und sind vom Angebot und dem Interesse der Unternehmen positiv überrascht. Foto: Britta Radkowsky/Ostfalia
Michael Kahila, Aymen Dhaouadi und Khalil Fertout
Michael Kahila, Aymen Dhaouadi und Khalil Fertout (von links nach rechts) machen sich ebenfalls in Sachen berufliche Zukunft schlau. Eine Messe wie die Expect! gibt ihnen Zuversicht bei der Jobsuche. Foto: Britta Radkowsky/Ostfalia
Messe-Team von Goldbeck
Das Expect!-Messe-Team von Goldbeck Technologies: Fabio Ermshaus, Christoph Alexander Schmidt und Denny Sock (von links nach rechts). Foto: Britta Radkowsky/Ostfalia
Messe-Team der VA Planungsgruppe
War 2025 schon einmal da: Das Expect!-Messe-Team der VA Planungsgruppe, Larissa Scheuch und Stefan Golland, will auch 2026 möglichst viele Kontakte knüpfen. Foto: Britta Radkowsky/Ostfalia
Juergen Helle
Die NKF (Norddeutschen Kälte-Fachschule) aus Springe ist das erste Mal vor Ort: Jürgen Heile, Kälteanlagenbauermeister und Stellvertretender Leiter der Fachschule. Foto: Britta Radkowsky/Ostfalia
Expect Amazon
Auch neu dabei: Amazon Logistik. Abdulkadir Kizilboga, Goekmen Resneli und Julia Verena Schudlo (von links nach rechts) freuen sich über die Premiere. Foto: Britta Radkowsky/Ostfalia
Messehalle Expect
Großes Interesse bei Studierenden und Unternehmen: Wie in jedem Jahr ist auch 2026 auf der Expect! im Messezelt am Campus-Standort Am Exer viel los. Foto: Britta Radkowsky/Ostfalia

Über 45 Unternehmen stellen sich Am Exer vor

Die Expect! Karrieremesse der Ostfalia hat auch 2026 gezeigt, worum es im Kern geht: direkte Begegnungen zwischen Studierenden und Unternehmen – und zwar auf Augenhöhe. Über 45 Unternehmen präsentieren sich im Messezelt Am Exer in Wolfenbüttel. Doch was die Messe prägt, sind nicht nur Stände und Jobangebote, sondern vor allem die Gespräche.

Studierende zwischen Orientierung und Druck

Für viele Studierende ist die Expect! ein Moment der Standortbestimmung. Nico Formanowicz, Masterstudent Verkehr und Logistik, steht kurz vor seinem Abschluss. Für ihn ist die Messe vor allem ein Türöffner: “Mein Abschluss steht in drei Monaten an. Da ist es sinnvoll, die Unternehmen der Region kennenzulernen und einfach mal ins Gespräch zu gehen.” Die Jobsuche beschreibt er als herausfordernd: “Im Studium ist alles noch überschaubar, aber die Jobsuche ist schwieriger. Man muss flexibel sein und genau schauen, wo es überhaupt Stellen gibt.” 

Ähnlich sieht es Khalil Fertout, Masterstudent Strategisches Management. Für ihn ist die Messe auch ein Ort der Bestätigung: “Die Jobsuche macht Druck. Aber hier merke ich: Es gibt viele Möglichkeiten, und ich kann einfach mit Leuten sprechen.” Er erlebt die Gespräche als entlastend: “Am Anfang war ich nervös, aber die Unternehmen sind sehr offen. Das gibt mir Sicherheit.”

Auch Anouk von der Osten-Fabeck und Jeanette Bara, beide studieren im zweiten Semester Wirtschaftsrecht, zeigt sich ein positives Bild. Sie suchen vor allem Orientierung für Praktika und spätere Berufsfelder. Besonders überrascht hat sie die Offenheit der Unternehmen: “Online wirkt es oft so, als gäbe es kaum passende Stellen. Aber hier merkt man, dass viel mehr möglich ist“, so Anouk. Jeanette ergänzt: ”Man bekommt ein viel besseres Gefühl dafür, was Unternehmen wirklich suchen."

Unternehmen zwischen Fachkräftesuche und Erwartungswandel

Die Unternehmen nutzen die Expect! ebenfalls sehr bewusst. Sie haben klare Erwartungen an die Gespräche. Christoph Alexander Schmidt von Goldbeck Technical Solutions (externer Link, öffnet neues Fenster) aus Bielefeld hebt hervor, dass die Messe besonders wegen der passenden Fachrichtungen interessant ist: “Hier sind viele Studierende, deren Profile wir gut gebrauchen können – gerade im IT-Bereich.“ Gleichzeitig beobachtet er einen Wandel: ”Viele fragen heute sehr konkret nach Homeoffice und Entwicklungsmöglichkeiten."

Auch die Planungsgruppe VA (externer Link, öffnet neues Fenster) aus Hannover sieht die Messe als gezielte Recruiting-Plattform. Recruiterin Larissa Scheuch betont die Qualität des Formats: “Die Expect! ist persönlicher als viele große Messen. Man merkt, dass die Studierenden wirklich gezielt auf Unternehmen zugehen.” Für sie ist vor allem entscheidend, ob echtes Interesse spürbar ist: “Man merkt sehr schnell, ob jemand sich wirklich für das Thema interessiert oder nur Floskeln nutzt.”

Ähnlich äußert sich Jürgen Heile, Kälteanlagenbauermeister und Stellvertretender Leiter der Norddeutschen Kälte-Fachschule (externer Link, öffnet neues Fenster) in Springe, die zum ersten Mal an der Expect! teilnimmt. Für ihn steht die Suche nach Absolvent*innen im Mittelpunkt: "Wir suchen heute ganz konkret jemanden, der als Absolvent oder Absolventin des Studiengangs Versorgungstechnik bei uns anfängt, um Meister auszubilden und Auszubildende an die Kälte heranzuführen.“

Premiere auf der Expect! auch für Amazon Logistik (externer Link, öffnet neues Fenster). Goekmen Resneli, Bereichsleiter in Lengede und Absolvent des Studiengangs Logistik und Informationsmanagement, erzählt, dass die Präsenz auf der Messe strategisch gewählt ist: “Wir wollen zeigen, was wir in der Region machen, denn viele Studierende kennen uns hier gar nicht als Arbeitgeber.” Besonders positiv bewertet er die Gespräche: “Die Studierenden sind sehr aktiv und interessiert. Das hat uns überrascht.”

Career Service: Zwischen Struktur und Begegnung

Der Career Service der Ostfalia, der die Expect! organisiert, versteht die Messe als bewusst gestalteten Begegnungsraum, der sowohl Studierenden als auch Unternehmen etwas bringt. Julia Hussendörfer: “Für Studierende bietet die Messe die Chance, frühzeitig Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen, Einblicke in verschiedene Branchen zu gewinnen und konkrete berufliche Perspektiven zu entdecken. Unternehmen wiederum profitieren davon, mit hochmotivierten Nachwuchskräften ins Gespräch zu kommen und sich als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren."

Entsprechend wird die Expect! konsequent auf die Bedürfnisse beider Seiten ausgerichtet. “Für Studierende soll die Messe übersichtlich sein, vielfältige Unternehmen bieten und durch Zusatzangebote echten Mehrwert schaffen“, erklärt Hussendörfer. Gleichzeitig werde auf Unternehmensseite großer Wert auf ”professionelle Organisation, transparente Kommunikation und enge Abstimmung" gelegt, damit sich alle optimal vorbereiten können. Vor Ort bringe ein durchdachtes Konzept mit klaren Strukturen, Rahmenprogramm und vielen Austauschmöglichkeiten beide Seiten zusammen.

Studierende haben dabei zahlreiche Möglichkeiten, aktiv zu werden: “Im persönlichen Gespräch an den Ständen entstehen oft ganz unkompliziert erste Kontakte”, so Hussendörfer. Ergänzt wird das durch Angebote wie Jobwall, Vorträge oder Bewerbungsmappen-Checks. Ihr Rat: “Sich vorab informieren hilft – aber noch wichtiger ist es, offen zu sein, Fragen zu stellen und die Chance zu nutzen, sich auszuprobieren.”

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