Ein neuer Lebensabschnitt beginnt! Am Montag, 21. September 2026, starten 2.240 Erstsemester ihr Hochschulstudium an der Ostfalia. Am Anfang ist noch vieles ungewohnt. Da heißt es erst einmal: ankommen, sich orientieren und Schritt für Schritt herausfinden, wie das Studium an der Ostfalia funktioniert. Wir haben einige "Erstis" am Rande der Begrüßungsevents befragt, worauf sie sich freuen und was sie sich von ihrer Studienzeit erhoffen.
Wünsche: neue Leute, viel Praxis, wenig Stress
Curt-Gunther Hube (19) studiert Wirtschaftsingenieurwesen Elektro- und Informationstechnik im Praxisverbund und sagt: “Ich freue mich, ganz viele nette Leute kennenzulernen, einen Grundstein für die Zukunft zu legen und anzufangen, mein eigenes Leben aufzubauen.” Ihn reizt vor allem die Schnittstellenfunktion seines Studiums: “Wirtschaftsingenieurwesen finde ich interessant, weil man wirtschaftliche und technische Themen miteinander verbindet. Ich glaube, dass ich gerade an dieser Schnittstelle gut vermitteln und unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen kann.”
Jan Sefrin (21), Student der Elektro- und Informationstechnik, blickt ähnlich motiviert auf den Start: “Ich freue mich am meisten darauf, viel zu lernen.“ Elektrotechnik ist für ihn mehr als nur Studium: ”Ich hab schon immer gern mit Elektroteilen gebastelt, habe alte Spielkonsolen repariert. Außerdem programmiere ich gern.“ Die Empfehlung für die Ostfalia kam aus der Familie: "Mein Bruder studiert schon hier und er meinte, das ist eine gute Hochschule.“
In der Sozialen Arbeit stehen Menschen und Praxis im Mittelpunkt. Rousim Youssef (19) motiviert vor allem, „Menschen mit psychischen Problemen zu helfen, zum Beispiel denen, die keinen Therapieplatz bekommen können“. Sie hat sich bewusst für die Ostfalia entschieden, ”weil der Praxisanteil hoch ist und man dann richtig gut auf den Beruf vorbereitet wird“. Seliva Youssef (20) schätzt vor allem die berufliche Bandbreite: “Man kann damit in ganz vielen Bereichen arbeiten“. Sie hat die Ostfalia auch wegen der Nähe zu ihrem Wohnort in Wolfsburg gewählt.
Ganz ähnlich ist das bei Luisa Sonntag (21), die ebenfalls Soziale Arbeit studiert, und in Peine lebt. Sie bringt Vorerfahrung mit: ”Ich habe vorher ein FSJ gemacht, da habe ich schon mit Menschen, vor allem mit Kindern, gearbeitet und das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Deshalb interessiert mich auch die Arbeit mit Kindern am meisten. Für die Studienzeit wünsche ich mir, dass alles gut läuft, dass ich gut durchkomme, dass ich Freund*innen finde, dass ich Kontakte knüpfen kann."
Die persönliche Note hat auch Annika Neufeld (32) an die Ostfalia gelockt. Die BWL-Online-Studentin sagt: “Ich hatte vorher an einer Fernuni mit Wirtschaftswissenschaften angefangen und war leider überhaupt nicht glücklich mit der Anonymität und der fehlenden Betreuung. Daher freue ich mich nun sehr auf das Studium an der Ostfalia!”
Inspirierende Gedanken zum Studienstart
Die neuen Studierenden werden an den verschiedenen Campus-Standorten sehr herzlich begrüßt. In der Aula in Wolfenbüttel macht Volker Küch, Ostfalia-Präsident (m. d. W. d. G. b.), deutlich, dass ein Studium immer auch einen Schritt ins Unbekannte bedeutet. “Entlang der Strecke verändert sich die Welt schneller als vielleicht für jede Generation vor Ihnen: Das kann verunsichern. Aber Sie sind nicht nur diejenigen, die mit diesen Veränderungen leben müssen. Sie können diejenigen sein, die sie gestalten. Wir wollen Sie so ausbilden, dass Sie lernen, mit Veränderung umzugehen. Durch fundiertes Fachwissen. Durch praktische Erfahrung. Durch wissenschaftliches Denken. Mit digitalen Kompetenzen. Und mit der Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen.”
Die Ostfalia denkt über Fachgrenzen hinweg
Auch Prof. Dr. Ina Schiering, Vizepräsidentin für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer, verrät am Campus Salzgitter, wie die Ostfalia die Neuankömmlinge fit für die Zukunft machen will. "Sie studieren an einer Hochschule, die fachliche Grenzen nicht als Grenzen des Denkens versteht. Ingenieur*innen müssen heute ebenso über Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Folgen nachdenken wie Sozialwissenschaftler*innen über Digitalisierung. Wirtschaft braucht Technologie. Technologie braucht Verantwortung. Und Künstliche Intelligenz braucht Menschen, die verstehen, was sie mit ihr tun. Genau diese Verbindungen wollen wir fördern.“
Am Campus Wolfsburg stimmt Prof. Dr. Thomas Benda, Vizepräsident für Lehre, Studium & Weiterbildung, die Studienanfänger*innen ein. Er betont: "Eine besondere Stärke der Ostfalia ist: Wir verbinden wissenschaftliche Bildung mit Praxisnähe. Bei uns geht es nicht nur darum, Wissen anzusammeln. Es geht darum, Wissen anzuwenden: in Projekten, in Laboren, in Kooperation mit Unternehmen und Institutionen und in konkreten Fragestellungen aus der Gesellschaft. Sie studieren an einer Hochschule, die in der Region fest verankert ist und gleichzeitig über die Region hinaus wirkt. Sie begegnen Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven, Fachgebieten und Erfahrungen.“
Am Ostfalia-Campus Suderburg übernehmen der Dekan der Fakultät Bau-Wasser-Boden, Prof. Dr. Thorsten Albers, und die Dekanin der Fakultät Handel und Soziale Arbeit, Prof. Dr. Antje Baumgarten, die Aufgabe, die Erstsemester zu begrüßen. Prof. Albers beglückwünscht zur Studienwahl: “Sie haben eine gute Wahl getroffen. Sie lernen in unseren Studiengängen etwas Handfestes. Wir haben eine exzellente Ausstattung und Sie werden inhaltlich hervorragend für die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet. Nutzen Sie die Zeit, genießen Sie die Zeit.”
Prof. Dr. Antje Baumgarten ergänzt: “Sie sehen, das ist hier alles sehr übersichtlich, sehr familiär.” Sie ermuntert die neuen Studierenden, über den Tellerrand zu schauen: "Besuchen Sie zum Beispiel auch einmal Lehrveranstaltungen aus anderen Studiengängen und kommen Sie in den Dialog. Denn viele der beruflichen Herausforderungen können nur mit anderen Fachgebieten und gemeinsam mit anderen Menschen gelöst werden."
Mitmachstände, Quizformate und Campustouren
Nach den offiziellen Begrüßungen bekommen die Erstsemester dann einen Überblick darüber, wo sie Unterstützung finden und welche Angebote die Hochschule für ihren Studienalltag bereithält. Eine Auflistung aller nützlichen Kontakte mit allen wichtigen Informationen gibt es auch auf der Erstsemester-Website.
Danach übernehmen die Fakultäten. Bei Rundgängen, Einführungen und ersten Übungen lernen die Erstsemester ihren Studienbereich kennen. Zugleich ermöglichen Campustouren, Quizze und Mitmachaktionen die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Daten und Fakten zur Ostfalia
Die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften ist eine 1971 gegründete Fachhochschule in Niedersachsen mit Standorten in Wolfenbüttel, Wolfsburg, Salzgitter und Suderburg. Derzeit sind rund 10.200 Studierende an zwölf Fakultäten eingeschrieben.
Im Wintersemester 2026/27 starteten insgesamt 2.240 Erstsemester an den Campus-Standorten Salzgitter (Fakultät Verkehr-Sport-Tourismus-Medien), Suderburg (Fakultäten Bau-Wasser-Boden und Handel und Soziale Arbeit), Wolfenbüttel (Fakultäten Elektro- und Informationstechnik, Informatik, Maschinenbau, Recht, Soziale Arbeit und Versorgungstechnik) und Wolfsburg (Fahrzeugtechnik, Gesundheitswesen und Wirtschaft).